KSF - Kooperative Sprachförderung

Die Kooperative Sprachförderung (KSF) ist ein inklusives Konzept, das in der Grundschule sprachlich bedingten Lern- und Verhaltensstörungen bei Schulanfängern vorbeugen soll.

Das SFZ München-West bietet im Schuljahr 2015/2016 die KSF an drei Grundschulen an (GS am Schererplatz , GS an der Gotzmannstraße und GS an der Magarethe-Danzi-Straße). Hier wird das Konzept der Sprachförderung in den 1. Klassen von einem Lehrertandem, bestehend aus einer Grundschullehrkraft und einer Lehrkraft des Förderzentrums, durchgeführt.

Leitgedanken der Sprachförderung:

·       Sprache lernen erfolgt in der Interaktion, im Dialog

Grundlage für jedes Lernen ist eine positive emotionale Beziehung zwischen Kind und Lehrerin (humanistisches Menschenbild, Wertschätzung).

·       Sprache lernt man nur durch Sprechen

Motivation und Steigerung der Sprechfreude sind zentrale Anliegen. Der Sprachumsatz des Kindes wird durch geeignete Organisationsformen (z.B. Kleingruppe) und Methoden (z.B. Spiel) gesteigert.

·       Sprache hat dienende Funktion zur Erschließung der kindlichen Lebenswelt

Sprachlerneinheiten orientieren sich an folgernder Leitfrage: Welche sprachliche Mittel benötigt das Kind, um seinen schulischen und privaten Alltag zu bewältigen?

·       Sprachlernen ist Prävention

Steigerung der Sprachkompetenz bedeutet auch die Prävention von Störungen im emotional-sozialen Bereich (Selbstwertgefühl, soziale Integration), in der Schriftsprache und in allen anderen Lernbereichen.

 

Aufgabenfelder der KSF

·       Diagnostik

·       Förderung

·       Fortbildung der Lehrkräfte

·       Vernetzung mit Eltern und außerschulischen Partnern