KSF - Kooperative Sprachförderung

 

KSF - Kooperative Sprachförderung

 

Die Kooperative Sprachförderung (KSF) ist ein inklusives Konzept, das in der Grundschule sprachlich bedingten Lern- und Verhaltensstörungen bei Schulanfängern vorbeugen soll.

 

Das SFZ München-West bietet im Schuljahr 2019/2020  die KSF an drei Grundschulen an (GS an der Gotzmannstraße, GS an der Magarethe-Danzi-Straße und GS am Ravensburger Ring). Hier wird das Konzept der Sprachförderung in den 1. Klassen von einem Lehrertandem, bestehend aus einer Grundschullehrkraft und einer Lehrkraft des Förderzentrums, durchgeführt.

 

Leitgedanken der Sprachförderung:

 

       Sprache lernen erfolgt in der Interaktion, im Dialog

 

Grundlage für jedes Lernen ist eine positive emotionale Beziehung zwischen Kind und Lehrerin (humanistisches Menschenbild, Wertschätzung).

 

       Sprache lernt man nur durch Sprechen

 

Motivation und Steigerung der Sprechfreude sind zentrale Anliegen. Der Sprachumsatz des Kindes wird durch geeignete Organisationsformen (z.B. Kleingruppe) und Methoden (z.B. Spiel) gesteigert.

 

       Sprache hat dienende Funktion zur Erschließung der kindlichen Lebenswelt

 

Sprachlerneinheiten orientieren sich an folgernder Leitfrage: Welche sprachliche Mittel benötigt das Kind, um seinen schulischen und privaten Alltag zu bewältigen?

 

       Sprachlernen ist Prävention

 

Steigerung der Sprachkompetenz bedeutet auch die Prävention von Störungen im emotional-sozialen Bereich (Selbstwertgefühl, soziale Integration), in der Schriftsprache und in allen anderen Lernbereichen.

 

 

 

Aufgabenfelder der KSF

 

       Diagnostik

 

       Förderung

 

       Fortbildung der Lehrkräfte

 

       Vernetzung mit Eltern und außerschulischen Partnern